Digitale Speisekarte erstellen: Anleitung in 5 Schritten

9. Juni 2026 6 Min. Lesezeit

Eine digitale Speisekarte ersetzt die Papierkarte durch eine Webseite, die deine Gäste per QR-Code aufrufen. Preise änderst du in Sekunden, Allergene sind immer korrekt gekennzeichnet, und Druckkosten entfallen. In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du in wenigen Minuten startklar bist.

Was ist eine digitale Speisekarte – und warum lohnt sie sich?

Eine digitale Speisekarte ist eine mobil-optimierte Webseite mit deinen Gerichten, Preisen und Allergenen. Gäste scannen einen QR-Code am Tisch und sehen sofort die aktuelle Karte – ohne App-Installation.

Die Vorteile gegenüber Papier: Du änderst Preise und Gerichte jederzeit selbst, sparst Druckkosten, kannst Tagesgerichte oder eine Mittagskarte einblenden und kennzeichnest Allergene rechtssicher. Außerdem wirkt eine saubere digitale Karte modern und professionell.

In 5 Schritten zur eigenen digitalen Speisekarte

1. Konto anlegen und Restaurant eintragen: Name, Logo und deine Markenfarbe. Das dauert nur wenige Minuten.

2. Kategorien und Gerichte hinzufügen – oder eine fertige Vorlage (Restaurant, Pizzeria, Café, Bar) wählen und anpassen.

3. Allergene und Zusatzstoffe pro Gericht kennzeichnen (Pflicht nach LMIV, dazu unten mehr).

4. Design festlegen: Farbe, Schriftart und Layout (kompakte Liste oder Bild-Karte mit Fotos).

5. QR-Code erstellen, ausdrucken und auf den Tischen platzieren. Fertig – deine Gäste können scannen.

Pflicht: Allergene und Zusatzstoffe (LMIV)

In der Gastronomie müssen die 14 Hauptallergene nach der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) gekennzeichnet werden – auch bei loser Ware. Eine digitale Karte macht das einfach: Du hinterlegst Allergene pro Gericht, und Gäste können sogar danach filtern.

Eine kostenlose Übersicht aller 14 Allergene und der kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffe findest du in unserer Allergen-Checkliste zum Ausdrucken.

Tipps für mehr Umsatz mit deiner Karte

Beschreibe Gerichte appetitlich (etwa hausgemacht oder im Holzofen gebacken) statt nur die Zutaten aufzulisten.

Hebe pro Kategorie ein Highlight als Empfehlung des Hauses hervor – das lenkt die Wahl.

Nutze Fotos gezielt bei deinen Top-Gerichten; zu viele Bilder wirken schnell wie Fast Food.

Halte die Auswahl pro Kategorie überschaubar (5–8 Gerichte), das wirkt hochwertiger und erleichtert die Entscheidung.

Was kostet eine digitale Speisekarte?

Es gibt kostenlose Einstiegslösungen, mit denen du eine vollständige digitale Speisekarte inklusive QR-Code erstellst – ohne Kreditkarte. Für mehr Funktionen wie unbegrenzte Gerichte, mehrere Sprachen, Tischreservierung oder eine digitale Treuekarte gibt es günstige Monatspakete.

Wichtig für den deutschen Markt: Achte auf DSGVO-Konformität und Server in der EU. Mit Tischio startest du kostenlos und DSGVO-konform.

Häufige Fragen

Brauchen meine Gäste eine App?+

Nein. Gäste scannen den QR-Code mit der Kamera und die Speisekarte öffnet sich direkt im Browser – ohne App-Installation.

Kann ich Preise später ändern?+

Ja, jederzeit. Änderungen sind sofort live – der gedruckte QR-Code bleibt derselbe.

Ist eine digitale Speisekarte DSGVO-konform?+

Bei einem Anbieter mit Servern in der EU und ohne unnötiges Tracking ja. Tischio speichert die Daten in Frankfurt und ist DSGVO-konform.

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